Schockiert und sprachlos lässt uns der Anschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli zurück. Eine Mutter, die mit ihrer Tochter im Tiergarten den CSD feierte, starb – weil ein Attentäter mit einem Auto in die Menschenmenge fuhr. Dutzende weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Wir stehen mit den Opfern, Angehörigen und Betroffenen zusammen, wir zeigen Solidarität und Anteilnahme.
Wir können hier nicht annähernd den Raum für dieses Thema bieten, den es dafür braucht. Wir möchten dazu ermutigen, Gespräche und Austausch zuzulassen, wenn ihr bereit dafür seid. Achtet aufeinander, passt auf euch auf.
Köln zeigt Solidarität, Köln zeigt Haltung
Als Folge des Anschlages beim #csdberlin gab es schon einigen Protest. Auch wir zeigen Haltung und rufen deshalb zum „Kölner Queer March“ am 9. August auf. Zusammen mit anderen queeren Organisationen, Vereinen und Gruppen wollen wir ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität setzen. Mit dabei sind u. a. Aidshilfe Köln, anyway, Centrum Schwule Geschichte, ColognePride, KU Köln, MCC, Paqt, RAR Richtig am Rand, Rubicon, Schlau Köln und Sofra Queer Migrants.
Wer die Freiheit der queeren Community, die Freiheit dieser Gesellschaft anfechten oder einschränken will, legt sich mit den Falschen an. Allen, die einer extremistischen Ideologie anhängen, sagen wir: Wir lassen uns nicht kleinkriegen!
Kommt mit uns zur Demo und haltet zusammen. Die Demo beginnt am 9. August um 14 Uhr an der Deutzer Werft und führt zum Friesenplatz. Mehr Infos findet ihr hier.