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05 Aug

Am 31. Juli im Jahre 2010 begannen die Gay Games VIII in Köln und viele Tausend Menschen kamen, um gemeinsam Sport zu treiben. In diesem Geiste stand die Gay Games Memorial Wanderung: Diesmal sind 18 km Strecke mit 500 Höhenmetern zu meistern, also nichts für Fußfaule und Gelegenheitswanderer*innen.

Startpunkt ist der beschauliche Ort Niederdollendorf, der an einem Sonntagmorgen den Charme einer aufgegeben Goldgräberstadt versprüht. Wer nicht genug Nahrung eingepackt hat, wird hier auch nichts mehr bekommen. Mit 11 Personen brechen wir auf, lassen Häuser und Asphalt hinter uns und verschwinden im Wald. Nach einer Stunde holt uns eine junge Frau ein, verspätet am Treffpunkt erschienen, die uns mit schnellen Schritten und einer Abkürzung eingeholt hat. Respektvolles Raunen unter den anderen Wandernden, die zum Teil schon mit Schweiß und Tränen ringen.

Wir gelangen an zahlreiche Schluchten im Wald, die man nicht betreten, aber anschauen darf. Wer mag ermessen, was die Schluchten schon alles durchmachen mussten. So geht es weiter über Obstwiesen und durch den Wald, bis wir eine Stelle mit schroffen Felswänden finden, die mehr nach Grand Canyon aussieht als nach Königswinter. Welche Kräfte mochten diese Felsen geformt haben? Ehrfürchtiges Staunen angesichts der Gewalten der Natur. Bis die Reiseleitung lapidar ein Schild vorliest, dass hier von Menschenhand der Stein Basalt abgebaut wurde, vornehmlich um Kirchen daraus zu bauen. Eine gewisse Enttäuschung greift um sich und man zieht weiter.

Schroffe Felsformation in Königswinter
Wir kommen an einer Schänke vorbei, die von Spaziergänger*innen und Radfahrer*innen belagert wird. Hier könnte man nun Wasser und Nahrungsmittel auffüllen, aber niemand will sich die Blöße geben, nach einem Viertel der Strecke eine Stärkung zu brauchen. Was sich später rächen wird.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur beginnen lästig zu werden. Die Reiseleitung überlegt, ob zwei Tage Volleyball bei den EuroGames die richtige Vorbereitung für diese Tour waren. Der Ölberg, der höchste Gipfel des Siebengebirges, kommt in Sicht und die Gruppe beschließt, diesen zu besteigen. Eine letzte Anstrengung, ein letztes Mal nach Luft ringen und wir sind oben. Prächtige Aussicht bis nach Köln, ein leichter Wind, aus dem Restaurant weht der Geruch nach Kroketten und Braten herüber. Wir essen Gemüse und Schokokekse.

Es geht weiter Richtung Petersberg. Auf dem Weg treffen wir auf die Burgruine Rosenau, wo uns ein Schild unmissverständlich vor „Lebensgefahr“ warnt. Wilde Tiere? Steinschlag? Mordlüsterne Geister? Sofort teilen wir uns auf und erkunden die Ruine und ihre Umgebung, finden aber nur ein tiefes Loch und Blumen.

Wir waren gewarnt worden: Lebensgefahr

Wir bemerken, dass zwei Personen aus der Gruppe fehlen. Die Reiseleitung macht sich bittere Vorwürfe, das Schild „Lebensgefahr“ nicht ernst genommen zu haben. Dann eine Nachricht der Verlorenen: Sie wähnten sich vor uns, waren aber hinter uns, haben lange auf uns gewartet und sind dann falsch abgebogen. Sie würden nun versuchen, sind zum nächsten Badesee durchzuschlagen. Wir wünschen viel Glück und ein erfülltes Leben und steigen auf den Petersberg.

Hier steht ein nobles Hotel mit herrlichem Ausblick und zahlreichen Annehmlichkeiten wie Sauna, Schwimmbad und eigenem Biergarten. Hier logierten schon Königin Elisabeth und Bill Clinton. Wir hissen die Janus-Flagge und nehmen den Berg in unseren Besitz. Im Biergarten sollen wir dennoch für Speisen und Getränke bezahlen. Wir ziehen weiter. So macht sich nun der Hunger in der Gruppe breit, schließlich sind wir seit 4 Stunden unterwegs. In der Not pflücken wir Brombeeren von den Hecken am Wegesrand, was das Weiterkommen merklich verzögert.

Das gehört nun uns.

Die Reiseleitung lockt mit dem Besuch einer Eisdiele in Niederdollendorf. Prompt werden die Schritte schneller und schon bald ist die Zivilisation erreicht. Wir verlieren erneut zwei Personen, die sich im Gewirr der Gassen anscheinend verlaufen haben. Die Reiseleitung denkt darüber nach, bei der nächsten Tour GPS-Halsbänder zu verteilen, als die beiden vor uns auftauchen. Die Gruppe trennt sich in jene, die das Endspiel der Europameisterschaft sehen wollen, und jene, die jetzt nur noch Eis wollen. Wir stürmen das Eiscafe, nehmen alle freien Stühle weg und bestellen Spagetti-Eis in diversen Mengen und Variationen.

Beim Schlürfen von Erdbeer und Vanille denken wir dankbar an die Wanderung und an die Gay Games 2010 zurück.

30 Jul

Die queeren Spiele ziehen in die Niederlande.

Die EuroGames werden von der European Gay & Lesbian Sports Federation (EGLSF) lizenziert und fanden dieses Jahr vom 27. bis 30. Juli in Nijmegen statt. Sie sind eine integrative Sportveranstaltung und insgeheim sind es die Queerlympischen Spiele Europas. In 19 verschiedenen Sportarten traten etwa 2000 Teilnehmende an. Der SC Janus war u.a. mit Sportler*innen aus den Abteilungen Leichtathletik, Badminton und Volleyball dabei.

Im nächsten Newsletter berichten wir mehr darüber.

26 Jul

Unser Burkhard Ortmann hat zugeschlagen.

Dreimal angetreten, dreimal Platz eins! Alle drei Sprintstrecken bei den Nordrhein-Seniorenmeisterschaften am 2. Juli (CSD-Wochenende) über 100, 200 und 400 Meter hat Burkhard in seiner Altersklasse abgeräumt. Den Titel über 100 Meter holte er mit einem Wimpernschlag von einem Hundertstel Vorsprung per Zielfoto-Entscheid! Der SC Janus ist stolz und sagt: Herzlichen Glückwunsch, Burkhard!

05 Jul

Die Umfrage bezüglich des Kurses Fahrtechnik für Mountainbike fand großen Anklang, so dass dieser nun in Zusammenarbeit mit der DIMB e.V. IG Köln stattfinden kann.

Termin: Samstag, den 20. August 2022

Uhrzeit: 10:00 Uhr / bitte mind. 15 Minuten vorher eintreffen

Treffpunkt: Bahnhof Hennef

Dauer: ca. 5 Stunden

Kosten: 33,- Euro

Maximale Anzahl Teilnehmende: 10 Personen

Anmeldeschluss: 30. Juli 2022

Bei Fragen schreiben an: sport@sc-janus.de

Bei Interesse direkt das Formular zur Anmeldung für den Kurs ausfüllen und an uns zurückschicken.

29 Jun

Auch in der Ferienzeit gut durch den Sommer kommen: Termine im Juli und August.

Tai-Chi-Trainer Rene bietet an den Terminen 25.07., 01.08. und 08.08.22 Anfänger*innen und Neueinsteiger*innen die Möglichkeit einen Einblick in Tai-Chi zu bekommen. Mit Einzelbewegungen, Stand- und Atemübungen wird erlernt, wie Körper und Geist stabilisiert, Stress bewältigt und Gelenkbelastungen vermieden werden können. Rene freut sich über Eure Anmeldungen.

29 Jun

Samstag, den 10. September 2022 – Tour links und rechts des Rheins

Start: 13:00 Uhr
Treffpunkt: An der Skulptur „Der Tauzieher“, südlich der Drehbrücke am Schokoladenmuseum (Google Maps)
Distanz: 29 km
Schwierigkeit: leicht
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene, geeignet für alle Fahrradfahrer*innen
Kosten: keine Teilnahmegebühr, aber evtl. ÖPNV, Fähre und evtl. Einkehr in der Groov
Verpflegung: Sattelverpflegung, evtl. Einkehr in der Groov
Max. Teilnehmer*innen: 16 Personen
Voranmeldung nötig: Christian

Die Radlertruppe wird gen Süden starten und den Rheinauhafen links liegen lassen. Dem Radweg an der Bayenstraße folgend, radelt sie dann Richtung Südbrücke. Mitsamt den Rädern wird der Treppenturm erklommen, wenn nötig, wird anderen Teilnehmenden natürlich geholfen. Rechtsrheinisch werden die Poller Wiesen erreicht. Der Alfred-Schütte-Allee entlang, geht es in Richtung Rodenkirchener Brücke und dann wieder auf die linke Rheinseite nach Rodenkirchen. Von da führt die Route immer am Rhein entlang, bis nach Weiß und zur Fähre Weiß-Zündorf. Mit dem Krokodil setzen die Zweiräder an die Zündorfer Groov über. Bei einer längeren Pause wird die Zeit mit Kaffee und Kuchen oder Eis genossen. So gestärkt geht es am Yachthafen vorbei nach Norden. Rechts kommt die Gruppe dann an Porz, Ensen und Westhoven vorbei und quert den Rhein wieder neben der A4. Linksrheinisch nähert man sich der Oberländer Werft. Über die Südbrücke geht es dann zum Deutzer Hafen und weiter Richtung Norden, über die Deutzer Brücke wird der Rhein ein letztes Mal überquert. Vielleicht etwas müde, erreichen die Teilnehmenden den Heumarkt, wo die Tour endet.

Wir wünschen viel Freude im Sattel!

28 Jun
Zum ColognePride lud der SC Janus zum Wandertag, um Besucher*innen des Pride die schöne Umgebung der Domstadt zu zeigen. Treffpunkt war der beschauliche Ort Walberberg im Süden der Stadt, wo es immerhin einen alten Festungsturm und zwei Meter römische Wasserleitung zu bewundern gibt. Der Rest der Wasserleitung ist im Turm verbaut und der angrenzenden Kirche verbaut.
Nun ging es zunächst durch Wiesen und Weiden mit dem Blick auf ein weiteres imposantes Bauwerk: Der Fallturm des Mystery Castle im Phantasialand
Wir erreichten einen von Wald gesäumten See, in dem einheimische Menschen planschten und wir bereuten, keine Badehosen eingepackt zu haben. Immerhin hatten unsere beiden Hütehunde Spaß im Wasser und wir legten eine erste Pause ein.
Ab da ging es vor allem durch Wälder und später ein langes Stück den Villeweg entlang, der die Landschaft schnurgerade durchläuft. Immer wieder wurden wir von schönen Fernblicken auf die Kölner Bucht belohnt. Das Wetter meinte es dann nicht mehr so gut mit uns und es wurden Schirme gespannt und in Jacken geschlüpft.
Zur Motivation versprach die Reiseleitung den abschließenden Besuch eines Eiscafés mit Waffelbäckerei und Kuchen, was den Schritt der Gruppe deutlich beschleunigte und die Stimmung deutlich aufheiterte. Es wurde vereinzelt sogar gesungen.
Am Ende fielen wir mit 36 Personen im Eiscafé ein und leckten an ausgefallenen Eissorten wie Avocado-Orange-Minze, Aperol-Spritz oder Honigmelone. Danach verlor die Reiseleitung die Übersicht und war zudem mit einem raffinierten Stachelbeer-Basier beschäftigt, so dass die ersten schon zur Straßenbahn liefen, als die anderen noch ihre Zeche zahlten.
Unvollständig, aber glücklich erreichten wir den Ausgangspunkt und nahmen Abschied voneinander und versprachen ein Wiedersehen im nächsten Jahr oder auf einer der nächsten Wandertage des SC Janus.
30 Apr

Seit dem 03.04.2022 ist eine neue Fassung der Corona-Schutzverordnung gültig.

Laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung sind die Einschränkungen für den Sport generell aufgehoben. Es wird aber an die Eigenverantwortung im Umgang mit den Corona-Schutzmaßnahmen appelliert.

Bleibt alle gesund und passt auf Euch auf!

30 Apr

Passend zum sensationellen Wetter startete nun nach Ostern auch die Sommersaison im Tennis. Zum ersten Mal seit Corona konnten wir beim Sport im Freien ohne weitere Einschränkungen in die Saison starten. Somit begann unsere Janus-Tennisrunde am Freitag, den 22. April um 19:00 Uhr.

Es können jeden Freitag maximal 16 Spieler*innen auf 4 Plätzen teilnehmen. Die Adresse lautet: Friedrich-Schmitt-Straße, KVB-Station Maarweg

Bitte beachtet, dass die Plätze nur mit Sandplatz-Tennisschuhen betreten werden dürfen.

Um eine Überlastung zu vermeiden, bleibt die Teilnahme an unserem Freitagstermin nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Wer spontan dazu kommt, kann im Zweifel nicht mitmachen. Bei Interesse bitte erst den Trainer kontaktieren.

Je nach Verfügbarkeit können nun ohne die Beschränkungen auch wieder Probe-Trainings ermöglicht werden. Falls Plätze frei bleiben, können neue Interessenten probeweise mitmachen. Es gilt hierbei: Nach spätestens drei Probeterminen (spartenübergreifend) sollte der Nachweis über die Janus-Mitgliedschaft vorgelegt werden. Informationen zur Mitgliedschaft findet Ihr hier:

www.sc-janus.de/mitgliedschaft

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